ASG 29 / ASG 29 E


 Beschreibung
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ASG 29
Das Optimum für die 18m-Klasse

ASG 29 E
Mit Motorkraft mehr Unabhängikeit

Die ASG 29 ist das Ergebnis vieler an uns herangetragener Wünsche unserer Kunden, für die nun stark auf reine Segelflugzeuge ausgerichtete FAI 18-Meter-Klasse ein optimiertes Flugzeug zu entwickeln. Zudem soll es mit kürzeren Ansteckflügeln ebenso in der beliebten 15 Meter-Rennklasse einsetzbar sein. Auch der Einbau eines Triebwerks als "Heimkehrhilfe" war Bedingung.

ASG 29 Anhand dieser Zielvorgaben entwickelte Konstrukteur Dipl.-Ing. Michael Greiner zusammen mit unserem Konstruktionsteam ein Segelflugzeug, welches kompromisslos ausgelegt wurde, das heißt ohne Rücksicht auf eine mögliche selbst startende Motorvariante oder eine noch größere Spannweite.

Die neu konzipierte Flügelstruktur und die langjährige Erfahrung der Firma A. Schleicher im Bau von Hochleistungssegelflugzeugen ermöglicht es trotz einer Profildicke von nur etwa 13%, einen 18m-Flügel mit einer sehr hohen Streckung von fast 31 zu verwirklichen (Flügelfläche 10,5 qm).

ASG 29 Realisiert wurde ein flugfertiges Leergewicht von nur ca. 280 kg in der 18 Meter-Version, das eine minimale Flächenbelastung von 33 kg/qm zulässt. In der 15 Meter-Version mit ca. 270 kg Leergewicht und der gegenüber der ASW 27 auf 9,2 qm vergrößerten Flügelfläche, können etwa 37 kg/qm erreicht werden.

Um bei beiden Spannweitenversionen optimale Flügelgeometrien zu verwirklichen, ergibt sich eine Flügeltrennstelle bei 5,5 m Halbspannweite, was zudem den somit 4-teiligen Flügel aufgrund der niedrigen Einzelgewichte leicht handhabbar macht. Die abnehmbaren, serienmäßigen Winglets werden für beide Spannweitenversionen verwendet. Torsionssteife Querruder, die auch in der 18m-Version fast bis zur Flügelspitze reichen, und eine gegenüber der ASW 27 weiterentwickelte Wölbklappen- und Querrudersteuerung, sorgen für hohe Wendigkeit in allen Wölbklappenstellungen. Da die inneren und äußeren Flügelklappen individuell angesteuert werden, kann die Steuerungskinematik gute Kreisflugleistungen, angenehmes Überziehverhalten und eine hervorragende Landestellung miteinander verbinden.

ASG 29 In den Wölbklappen und Querrudern befinden sich Blasturbulatoren, alle Ruderschlitze sind zudem auf der Flügelober- und Unterseite serienmäßig mit sogenannten Mylarbändern abgedichtet.

Um die angestrebte maximale Flächenbelastung von etwa 55 kg/qm zu erreichen, sind die Innenflügel mit ca. 2 x 85 Liter fassenden Wasser-Integraltanks mit Befüllmöglichkeit von der Flügeloberseite her ausgestattet. Optional ist ein Rumpf- Wassertank mit weiteren 32 Litern Volumen erhältlich.

Der Rumpf, der Rumpf-Flügel-Übergang und auch die Auslegung des Leitwerks entsprechen den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen.

Zur Optimierung der Schwerpunktlage bei Beladung mit Wasserballast im Flügel, kann auf Wunsch ein ca. 5 Liter fassender Tank in die Seitenflosse eingebaut werden.

Das Cockpit ist als konsequentes Sicherheitscockpit ausgelegt, erprobt in zahlreichen Untersuchungen der FH Aachen, aus denen Erkenntnisse wieder eingeflossen sind. Der Pilot wird durch den klug ausgelegten, massiven Haubenrahmen und den Einsatz von Kohlefaser-Dyneema-Verstärkungen im Rumpfboot bei einem Unfall bestmöglich vor Verletzungen geschützt.

In ihrer ersten Saison gelangen der ASG 29 auf Anhieb Erfolge auf nationalen Meisterschaften und der Weltmeisterschaft. Dabei zeigte sich, dass sie mit 15 m Spannweite dem hohen Anspruch ebenso gerecht wird wie mit 18 m.

Zur weiteren serienmäßigen Ausstattung gehören:

  • gummigefedertes Hauptfahrwerk mit einem großen 5.00-5 Rad und hydraulischer Scheibenbremse
  • ein mit der Haube nach vorne hochklappbarer Instrumentenpilz
  • eine im Flug verstellbare Rückenlehne mit klappbarer Kopfstütze
  • eine zusätzliche Lüftungsdüse an der rechten Bordwand
  • Anschnallgurte mit Zentralschloss
  • eine Batteriehalterung im Gepäckraum sowie in der Seitenflosse
  • zwei Schleppkupplungen für jeweils F- und Windenschlepp
  • Spornrad
  • eine Multisonde in der Seitenflosse für die Abnahme von TEK, Gesamt und statischem Druck


    ASG 29 E
    Motor-Power auf einfachste Art

    Das Triebwerk der ASG 29 E ist nicht nur eine einfache Heimkehrhilfe, es eröffnet dem Piloten viele Möglichkeiten mehr. Angefangen vom Wandersegelflug und dem Erreichen von Wellenaufwinden ermöglicht es auch, dass man in Fluggebiete vordringen kann, die unter normalen Umständen nicht erreichbar sind.

    Besonderes Augenmerk hat der Konstrukteur auf die einfache Bedienung der Triebwerkseinheit gelegt.



    Alle Funktionen werden nach
    dem Einschalten des Hauptschalters
    mit einem Hebel an der linken
    Cockpitwand gesteuert.

    MOTOR und MOTORBEDIENUNG

    Für die ASG 29 E wurde ebenso wie bei der ASW 28-18 E das SOLO 2350-Triebwerk ausgewählt. Dieses vielfach bewährte, leichte 2-Zylinder Triebwerk (18 PS) mit direkt angetriebenem 2-Blatt-Propeller aus eigener Herstellung wird mit einer elektrischen Spindel ein- und ausgefahren. Zuverlässigkeit und einfachste Bedienung sind die besonderen Merkmale dieser Antriebseinheit.

    Nach dem Einschalten des Bediengerätes im Instrumentenbrett werden alle weiteren Funktionen mit einem Hebel an der linken Cockpitwand gesteuert. In der ersten Stellung wird das Triebwerk ausgefahren. Die nächste Hebelstellung gibt den Propellerstopper frei, Stellung 3 schaltet die Zündung ein. In der vordersten Position aktiviert man die Dekompression. Jetzt einfach ein bisschen Fahrt aufnehmen und schon startet der Motor durch den "Windmühlen-Effekt". Einen Gashebel gibt es nicht. Mit kontinuierlicher Drehzahl steigt das Flugzeug mit fast 1 m/s.



    Das Einfahren ist ebenso einfach:
    durch Zurückziehen des Hebels wird die Zündung ausgeschaltet, das Ausdrehen des Propellers über den Rückspiegel beobachten und mit der nächsten Hebelstellung den Propellerstopper aktivieren, er hält die Luftschraube in der vertikalen Position. In der hintersten Hebelposition wird das Triebwerk eingefahren. Dabei kann der Pilot seine Aufmerksamkeit immer auf das Fliegen richten.

    Solarzellen auf den Motorklappen zur Unterstützung der Batterien gibt es optional.

    Wir haben uns hoher Sicherheit und Wertbeständigkeit verschrieben. Deswegen stellen wir in allen Konstruktionsdetails hohe Ansprüche an uns, gewährleisten eine hervorragende Bauausführung bei großer Fertigungstiefe und führen penible Qualitätskontrollen in allen Bauabschnitten durch.


    Die ASG 29 - ein wertbeständiges Segelflugzeug der Spitzenklasse, das Ihnen neue Möglichkeiten eröffnet, ob auf Wettbewerben oder einfach nur zum lautlosen Dahingleiten und dem Genießen der Schönheit des Segelflugs.

    Einen Vorgeschmack darauf bekommen Sie in unserer kleinen Bildergalerie:






    Prospekt downloaden: hier klicken




    Fotos: Manfred Münch

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